Sanitärfugen

sanitaer-fugenSanitärfugen müssen Eigenschaften wie Chemikalbeständigkeit, also Widerstandsfähigkeit gegen viele Säuren, Laugen, Öle und Fette aufweisen. Sie sollen wasserdampfundurchlässig und wasserdampfbremsend sein. Das schützt feuchtigkeitsempfindliche Untergründe vor Wasser und Feuchtigkeit. Zudem müssen sie eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen rollende und schleifende Beanspruchungen aufweisen – sie sind hochverschleißfest und unempfindlich gegen Dampfstrahlreinigung. Witterung darf Sanitärfugen nichts ausmachen, auch Frost soll Fugen im Sanitärbereich nichts anhaben. Weitere wichtige Faktoren bei der Verfugung im Bereich Sanitär sind eine hohe mechanische Festigkeit und eine glatte, dichte Oberfläche, so dass sie gemäß ihrem Einsatzgebiet im Sanitärbereich leicht zu reinigen sind.

Die Sanitärfugen oder umgangssprachlich „Fugen in Sanitäranlagen“ bezeichnet, tragen zur Hygiene also der Gesundheit des Menschen bei. Man findet die Sanitärfuge größtenteils als Anschlussfugen im Boden- Wand und Deckenbereichen aber auch bei Bade- & Duschwannen, Waschbecken, Duschabtrennungen, Toiletten, Waschbecken, Türen, Fenstern und Armaturen.

Dieses Silikon ist ein essigsäurevernetzendes Silikon. Dies gibt es in unzähligen Farben, oft genau an die verwendete Zementfuge angepasst, aber auch in intensiven Trendfarben. Es sollte einige grundlegende Eigenschaften besitzen. Sie sollte flexibel, langlebig und fungizid sein damit sie gegen Schimmel geschützt ist. Auch die mikrobiologische Besiedlung wird stark reduziert, allerdings kann der Befall nicht völlig verhindern werden. Dieser Effekt schwächt sich im Laufe der Zeit ab. Umgebungsbedingungen und Behandlung des Dichtstoffs, z.B. durch Reinigungsmittel und Feuchtigkeit sowie angrenzende Baustoffe usw. beschleunigen den Verlust der fungiziden Wirkung. Deshalb ist eine regelmäßige Erneuerung notwendig.

Bitte beachten Sie: Fugen im Nassbereich sind Wartungsfugen!